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Immobilien-Kategorie

Grundstücke

Bauland, Baulücken und Entwicklungsflächen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Beim Grundstück entscheidet nicht die Fläche über den Preis, sondern das Baurecht darauf. Wir prüfen beides, bevor Sie kaufen.

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Grundstücke

Was Sie hier finden

Einzelne Baugrundstücke für ein Wohnhaus, Baulücken im Bestand, Entwicklungsflächen für mehrere Einheiten und gewerblich nutzbare Flächen. Die Liste oben zeigt den aktuellen Bestand und die Objekte aus dem IMAG-Partnernetzwerk.

Warum der Bodenrichtwert hier direkt zählt

Bei einem bebauten Objekt ist der Bodenrichtwert nur ein Teil des Preises, den das Gebäude überlagert. Bei einem Grundstück ist er die Hauptgröße. In den von uns ausgewerteten Zonen aus 54 Städten reicht er für Bauland von 3 bis 4.100 Euro je Quadratmeter, für reines Wohnbauland von 5 bis 2.700 Euro. Das ist der seltene Fall, in dem eine amtliche Zahl fast unmittelbar den Marktwert beschreibt, und der Grund, warum wir sie bei jeder Fläche zuerst ansehen.

Der teuerste Unterschied ist kein Ortsunterschied

Landwirtschaftliche Flächen liegen in unserem Gebiet bei 1 bis 3 Euro je Quadratmeter, Bauland durchweg beim Vielfachen davon. Zwischen beidem liegt kein Ortswechsel, sondern eine Genehmigung. Genau daraus entsteht der häufigste teure Irrtum beim Grundstückskauf, nämlich eine Fläche, die als Bauerwartungsland angeboten wird und deren Baurecht nie kommt. Wir sehen vor der Besichtigung in den Bebauungsplan und sagen Ihnen, ob die Erwartung trägt.

Wie viel gebaut wird und wo

Ein Anhaltspunkt für die Nachfrage ist die Bautätigkeit. Im letzten Berichtsjahr wurden in den 70 von uns ausgewerteten Gemeinden 2.180 Wohngebäude mit 6.882 Wohnungen fertiggestellt. Wo viel gebaut wird, ist Bauland knapp und teuer, aber die Erschließung steht. Wo wenig gebaut wird, ist die Fläche günstig, und die Frage nach Kanal, Strom und Zufahrt wird zur entscheidenden.

Bodenrichtwerte der Gutachterausschüsse für Grundstückswerte in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, Stichtage 1. Januar 2024 bis 1. Januar 2026. Datenquellen: Landesamt für Geobasisinformation Sachsen, GeoBasis-DE/LVermGeo ST, Thüringer Landesamt für Bodenmanagement und Geoinformation, Baufertigstellungen: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland, letztes verfügbares Berichtsjahr, Datenlizenz Deutschland – Namensnennung 2.0. Die Werte stammen aus den von uns ausgewerteten Bodenrichtwertzonen und bilden nicht sämtliche Zonen einer Gemeinde ab. Ein Bodenrichtwert ist ein Orientierungswert für die Zone und keine Wertermittlung für ein einzelnes Grundstück.

Häufige Fragen

Antworten zur Kategorie

Woher weiß ich, ob auf dem Grundstück gebaut werden darf?

Aus dem Bebauungsplan der Gemeinde, und wenn keiner existiert, aus Paragraf 34 oder 35 Baugesetzbuch. Innerhalb eines im Zusammenhang bebauten Ortsteils richtet sich das Zulässige nach der Nachbarschaft, im Außenbereich ist fast nichts zulässig. Wir holen die Auskunft vor der Besichtigung ein.

Was ist der Unterschied zwischen Bauland und Bauerwartungsland?

Bauland hat gesichertes Baurecht, Bauerwartungsland hat eine begründete Aussicht darauf, mehr nicht. Der Preisunterschied ist erheblich, und die Aussicht kann sich über Jahrzehnte nicht erfüllen. Landwirtschaftliche Flächen liegen bei uns bei 1 bis 3 Euro je Quadratmeter, Bauland beim Vielfachen davon. Wer Bauerwartungsland zum halben Baulandpreis kauft, kauft eine Genehmigung, die es noch nicht gibt.

Was kostet ein Grundstück in der Region?

Der amtliche Bodenrichtwert für Bauland reicht in den von uns ausgewerteten Zonen aus 54 Städten von 3 bis 4.100 Euro je Quadratmeter, für Wohnbauland von 5 bis 2.700 Euro. Innerhalb einer Stadt entscheidet die Lage oft über mehr als die Wahl des Orts. Welcher Wert für Ihre Fläche gilt, sehen wir konkret nach.

Ist das Grundstück erschlossen, und was kostet es, wenn nicht?

Erschließung heißt Straße, Kanal, Wasser, Strom und heute meist Glasfaser. Bei unerschlossenen Flächen trägt der Eigentümer den Erschließungsbeitrag, in der Regel 90 Prozent der Kosten nach Paragraf 129 Baugesetzbuch. Das kann fünfstellig werden und ist bei der Kaufentscheidung mitzurechnen, nicht danach.

Muss ich Altlasten befürchten?

Bei früher gewerblich oder militärisch genutzten Flächen ja, und die Haftung trifft nach Bundes-Bodenschutzgesetz auch den neuen Eigentümer. Das Altlastenkataster des Landkreises gibt Auskunft. Bei Flächen mit auffälliger Vornutzung fragen wir dort an, bevor ein Kaufvertrag entsteht.

Ich habe ein Grundstück und will es verkaufen.

Dann klären wir zuerst, was darauf zulässig ist, denn davon hängt der Preis ab, nicht von der Quadratmeterzahl. Häufig lässt sich mit einer Bauvoranfrage vor dem Verkauf ein deutlich höherer Preis erzielen. Eine Einschätzung bekommen Sie vorab und kostenfrei.

Was ist Ihre Immobilie heute wert?

Starten Sie mit einer persönlichen Einschätzung. Wir klären Ihre Situation, ordnen den Markt ein und zeigen Ihnen die nächsten sinnvollen Schritte.