
Hermsdorf
Gewerbe
Einkaufspassage Hermsdorf
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Wohnbauland liegt in Hermsdorf zwischen 65 und 260 Euro je Quadratmeter. Was Ihre Immobilie heute wert ist, ordnen wir mit den amtlichen Bodenwerten dieser Lage ein.
Gewerbe 1
Hermsdorf ist der Ort in unserem Gebiet mit der niedrigsten Eigentümerquote. Nur 22,5 Prozent der Haushalte wohnen im eigenen Haus oder in der eigenen Wohnung, weniger als in Gera und deutlich weniger als in Leipzig (Zensus 2022, Stichtag 15. Mai 2022). Dazu passen die kleinsten Wohnungen der Region mit durchschnittlich 70,9 Quadratmetern und die kleinsten Haushalte mit 1,74 Personen. Beide Werte stehen am Ende der Rangliste über alle 71 ausgewerteten Orte.
Beim Bestand fällt Hermsdorf aus dem Muster dieser Region. Nur 40,7 Prozent der 1.518 Wohngebäude stammen aus der Zeit vor 1950, der Regionsmedian liegt bei 48,9 Prozent. Der Vorkriegsanteil ist also unterdurchschnittlich, dafür ist ein Zehntel des Bestands nach 1999 entstanden. Die Bodenrichtwerte reichen über alle 61 Zonen der Stadt von 0,25 bis 260 Euro je Quadratmeter bei einem Median von 40 Euro (Gutachterausschuss Pößneck, Referat 26.6, Thüringer Landesamt für Bodenmanagement und Geoinformation, Stichtag 1. Januar 2026). Der Median wird von land- und forstwirtschaftlichen Flächen gedrückt. Für allgemeine Wohngebiete liegen die Werte zwischen 65 und 260 Euro über 21 Zonen, und damit gehört Hermsdorfer Wohnbauland zum teuersten im Saale-Holzland-Kreis. Die Nettokaltmiete beträgt 5,38 Euro je Quadratmeter. Die Einwohnerzahl ist seit 2022 um 2,2 Prozent auf 8.102 gesunken (Stand 31. Dezember 2025). Eine Immobilienbewertung in Hermsdorf muss deshalb Boden und Gebäude getrennt ausweisen.
Was das für Eigentümer bedeutet. Teures Wohnbauland bei niedriger Eigentümerquote ist eine ungewöhnliche Kombination, und sie hat zwei Folgen. Für ein Grundstück in einem der Wohngebiete gibt es eine belastbare Wertbasis, hier lohnt es sich, die richtige Zone zu belegen statt pauschal zu schätzen, denn zwischen 65 und 260 Euro je Quadratmeter liegt der Faktor vier. Wer dagegen eine Wohnung in Hermsdorf verkauft, verkauft meist an einen Anleger statt an einen Selbstnutzer, weil vier von fünf Haushalten zur Miete wohnen. Bei einem Mehrfamilienhaus in Hermsdorf gilt das genauso, nur mit mehr Mietparteien und entsprechend mehr Aufwand für die Mietaufstellung. Wer hier verkauft, sollte deshalb beides vorbereitet haben, die Zonenzuordnung für den Boden und die Ertragszahlen für das Gebäude. Der Bodenrichtwert selbst ist dabei kein Kaufpreis, er bewertet ausschließlich den Grund und Boden.
In Hermsdorf ist bislang eine Vermittlung dokumentiert, die Einkaufspassage Hermsdorf. In Mitteldeutschland sind 403 Referenzen dokumentiert, wir sind seit über 25 Jahren am Markt. Wer in Hermsdorf einen Immobilienmakler sucht, der Anlegermarkt und Baulandzonen gleichermaßen kennt, ist bei uns richtig.
Zur Einordnung: wie Bodenrichtwerte zu lesen sind und was der Gebäudebestand für den Verkauf bedeutet.


Thomas Schmid
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Für allgemeine Wohngebiete liegen die Bodenrichtwerte zwischen 65 und 260 Euro je Quadratmeter, verteilt auf 21 Zonen (Gutachterausschuss Pößneck, Referat 26.6, Thüringer Landesamt für Bodenmanagement und Geoinformation, Stichtag 1. Januar 2026). Das ist der obere Bereich im Saale-Holzland-Kreis. Der Wert gilt jeweils für die Zone, nicht für ein einzelnes Grundstück.
Nein, jedenfalls weniger als die Nachbarorte. 40,7 Prozent der 1.518 Wohngebäude stammen aus der Zeit vor 1950, im Mittel unseres Gebiets sind es 48,9 Prozent (Zensus 2022, Stichtag 15. Mai 2022). Rund ein Zehntel des Bestands ist nach 1999 entstanden. Sanierungsstau ist hier deshalb seltener das Hauptthema beim Verkauf.
Über die Mietaufstellung, nicht über die Aussicht. Nur 22,5 Prozent der Haushalte in Hermsdorf wohnen im Eigentum, entsprechend ist der Regelkäufer ein Anleger (Zensus 2022, Stichtag 15. Mai 2022). Die Nettokaltmiete liegt bei 5,38 Euro je Quadratmeter, was die Renditerechnung für Käufer attraktiver macht.
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